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Telekom-Chef Ricke zwingt T-Sparten zu mehr Zusammenarbeit

Das Konzept von Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, mit vier eigenständigen T-Säulen im Markt zu punkten, wird überdacht, berichtet manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Dezember 2003). Die Unternehmensbereiche T-Com (Festnetz), T-Mobile (Mobilfunk), T-Systems (IT-Lösungen) und T-Online (Internet) rangeln teils um die gleichen Kunden oder verwenden konkurrierende technische Lösungen. Jetzt will Ricke den Spartenegoismus eindämmen und divisionsübergreifende Querschnittsfunktionen einführen – eine klassische Matrixorganisation also.

Laut seiner „Agenda 2004“ will der Vorstandschef sechs Bereiche zentralisieren. Ricke selbst wird voraussichtlich die Felder Innovation und Qualität übernehmen, so das manager magazin. Finanzchef Karl-Gerhard Eick soll vor allem für einen effizienten Einkauf sorgen, und Personalvorstand Heinz Klinkhammer muss den Personalabbau abwickeln. Für den Ausbau und die Vermarktung von Breitbandnetzen sollen T-Com-Vorstand Josef Brauner und T-Online-Chef Thomas Holtrop verantwortlich zeichnen. Ebenfalls zwei Vorstände sollen die spartenübergreifende Betreuung von Geschäftskunden übernehmen: Brauner und Konrad Reiss.

Autorin: Anne Preissner
Telefon: 02233/923666

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