Nutzungsrechteübertragung

Für Fremdautor:innen ohne Rahmenvereinbarung

Eine rechtssichere und faire Zusammenarbeit mit externen Autor:innen ist ein wichtiger Bestandteil der publizistischen Arbeit und des Selbst­verständnisses der Print- und Onlinemedien der SPIEGEL-Gruppe (DER SPIEGEL GmbH & Co. KG – nachfolgend SPIEGEL genannt).

Für Fremdautor:innen ohne Rahmen­vereinbarung mit SPIEGEL, die sich bereit erklärt haben, einen Beitrag zur Veröffentlichung in einem der Medien der SPIEGEL-Gruppe zu verfassen, gelten daher folgende Bedingungen zur Über­tragung der Nutzungs­rechte:

Mit der Abnahme überträgt die/der Fremdautor:in SPIEGEL sämtliche Nutzungs­rechte an den von ihr/ihm erstellten redaktionellen Beiträgen zur zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkten und vollständig freien Verwendung für alle Medien und Darstellungs­formen. Dies umfasst insbesondere aber nicht ausschließlich die Befugnis des SPIEGEL, die Rechte im In- und Ausland in körperlicher Form zu nutzen und in unkörper­licher Form öffentlich wieder­zugeben. Dies gilt insbesondere für Print­medien, digitale Medien einschließlich Social Media, Film/Bewegtbild und Rundfunk sowie Telekommunikations- und Datendienste, z.B. Online-Dienste sowie Daten-banken und elektronische Träger­medien (z.B. magnetische, optische, magneto-optische und elektronische Trägermedien wie DVD), ungeachtet der Übertragungs- und Trägertechniken. Umfasst ist ebenfalls das Recht zur Über­setzung, das Recht zur Vertonung, das Recht zur Online­archivierung sowie die Nutzung auf sämtlichen stationären oder mobilen Endgeräten und das Recht, mit den Beiträgen in branchen­üblicher Weise für eigene Objekte zu werben. Die Über­tragung erfasst alle bekannten und unbekannten Nutzungs­arten.

Die Einräumung erstreckt sich insbesondere auf das Vervielfältigungs­recht gem. § 16 UrhG, das Verbreitungs­recht gem. § 17 UrhG, das Vorführungs­recht gem. § 19 UrhG, das Recht der öffentlichen Zugänglich­machung nach § 19a UrhG, das Sende­recht gem. § 20 UrhG, das Recht der Wiedergabe von Funk­sendungen gem. § 22 UrhG, das Recht zur Bearbeitung und Umgestaltung gem. § 23 UrhG (einschließlich des üblichen Redigierens und Kürzens) und das Recht zur Verfilmung und Wieder­verfilmung gem. §§ 88, 94, 95 UrhG.

Die/der Fremdautor:in räumt SPIEGEL das Recht ein, die genannten Rechte auch durch Dritte unter Über­tragung der entsprechenden Nutzungs­rechte im In- und Ausland nutzen zu lassen einschließlich der Befugnis, dass diese Dritten ihrerseits weiteren Nutzern entsprechende Rechte einräumen können. Sie/er räumt dem SPIEGEL-Verlag dabei auch das Recht ein, die Rechte im Rahmen jedweder Bezahl­modelle über das Internet oder sonstige digitale Übertragungs­wege zu verwerten oder verwerten zu lassen.

SPIEGEL ist auch nach Abnahme eines Beitrags nicht zur Nutzung verpflichtet. Die/der Fremdautor:in wird bei einer Veröffentlichung entsprechend den Gepflogen­heiten des SPIEGEL als Verfasser:in des Beitrags genannt.

Ausgenommen von der Rechte­­einräumung sind die von den Verwertungs­­gesellschaften wahrgenommenen kollektiven gesetzlichen und vertraglichen Rechte und Vergütungs­­ansprüche.

Der/dem Fremdautor:in verbleiben zudem selbstver­ständlich sämtliche Urheber­­persönlichkeits­­rechte, also insbesondere das Recht, Entstellungen oder anderen Beein­trächtigungen oder Nutzungen zu untersagen, die geeignet sind, ihre/seine berechtigten persönlichen und geistigen Interessen an den Beiträgen zu gefährden.

 

Stand: März 2022