DER SPIEGEL

„Tag der Demokratie“: CDU und FDP beteiligten sich nicht an den Kosten

Berlin, 9. Mai 2005 – CDU und FDP haben sich am gestrigen „Tag der Demokratie“ in Berlin finanziell nicht beteiligt, während SPD und Grüne jeweils einen hohen beziehungsweise niedrigen fünfstelligen Euro-Betrag beisteuerten. Das bestätigte Michael Donnermeyer, Sprecher des Berliner Senats und Leiter des Organisationsbüros, heute gegenüber SPIEGEL ONLINE. „Es ist wahr, dass sich CDU und FDP bisher nicht beteiligt haben“, sagte er.
Es sei von vornherein klar gewesen, dass „die finanzielle Situation der Partei mehr nicht zulässt“, begründete ein CDU-Sprecher die Zurückhaltung der Christdemokraten. Die CDU ist finanziell angeschlagen, seit Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sie wegen der Spendenaffäre des hessischen Landesverbandes zu einer Rückzahlung von rund 21 Millionen Euro verpflichtete. Auch die FDP gilt als notorisch klamm.
Omid Nouripour, Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen, kritisierte die beiden Parteien für ihre Sparsamkeit: „Die Kluft zwischen Lippenbekenntnissen und Taten nimmt bei der Opposition peinliche Züge an“, sagte er SPIEGEL ONLINE.
Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Yassin Musharbash
Telefon: 030/2038-7570
Kommunikation, Herbert Takors
Telefon: 040/3007-2614
E-Mail: herbert_takors@spiegel.de

Weitere Pressemeldungen

Der SPIEGEL wächst um 5,9 Prozent, das manager magazin legt 3,9 Prozent zu, der Harvard Business manager steigert sich um 40,1 Prozent
Mehr lesen
Gesine Braun
Gesine Braun (47) wechselt zum 1. Februar 2023 als stell­vertretende Chef­redakteurin zum Harvard Business manager. Zuletzt war sie in gleicher…
Mehr lesen