DER SPIEGEL

SPD will gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten aller Parteien

Müntefering für Personalvorschlag, „der nicht mehr so nah dran ist am politischen Geschäft“

Hamburg, 12.2.2002 – Der designierte SPD-Parteichef Franz Müntefering schlägt gemeinsame Gespräche der im Bundestag vertretenen Parteien über den künftigen Bundespräsidenten vor. Gegenüber SPIEGEL ONLINE sagte Müntefering am Donnerstag, er befürworte „eine gemeinsame Personalentscheidung. Das fände ich eine gute Botschaft für das Land, wenn diese Frage nicht nur in den parteipolitischen Schützengräben geklärt wird“.

Auf einen Namen wollte sich der neue starke Mann der SPD nicht festlegen, aber er denke an Personen, „die politische und gesellschaftspolitische Erfahrung haben, die allgemeine Zustimmung gewinnen könnten – und wenn es eine Frau wäre, umso besser“.

Hilfreich wäre in jedem Fall ein Vorschlag, „der nicht oder nicht mehr so nah dran ist am politischen Geschäft“. Bisher haben sich weder Union und Liberale noch das links-grüne Lager auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen können.

Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.

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