manager magazin

manager magazin 2/2017: Machtverlust für Etihad-Chef

Airline-Manager Hogan verliert direkte Zuständigkeiten

Die arabische Fluggesellschaft Etihad beschneidet die Macht ihres Vorstandschefs James Hogan (60). Die verschiedenen Bereiche des Unternehmens, etwa die Airline selbst, der Technikbereich oder die Finanzabteilung, berichten künftig nicht mehr direkt an Hogan, sondern zunächst an Aufsichtsgremien in einer neu geschaffenen Zwischenebene. Das berichtet das manager magazin (Erscheinungstermin: 20. Januar) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Änderung reduziert den Einfluss des australischen Managers deutlich. Zugleich sieht die zum Jahreswechsel beschlossene Neuorganisation vor, dass die Rolle der Bereichsmanager gestärkt wird.

Der Eigentümer von Etihad, das Herrscherhaus von Abu Dhabi, zieht mit der Reform offenbar die Konsequenzen aus diversen geschäftlichen Fehlgriffen ihres Spitzenmanns. Besonders die Beteiligung von Etihad an Air Berlin, die Hogan betrieb, hat sich für die Araber zum Milliardengrab entwickelt, ebenso der Einstieg bei der italienischen Alitalia.

Autor: Michael Machatschke
Telefon: 0 40/30 80 05-37

manager magazin
Chefredaktion
Kirsten Krokowski
Telefon: 040 308005-83
E-Mail: kirsten.krokowski@manager-magazin.de

Weitere Pressemeldungen

Foto: Özlem Gezer, Felix Dachsel und Christoph Scheuermann
Özlem Gezer bleibt Ressort­leiterin, Christoph Scheuermann und Felix Dachsel werden zum 1. November neue Stellvertreter
Mehr lesen
Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar nimmt der Podcast die wirtschaftlichen Verflechtungen im Fußball in den Blick.
Mehr lesen