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manager magazin 12/2014: Große Schwächen der Sparkassen im Kerngeschäft

Interne Dokumente legen gravierende Beratungsmängel offen / Großteil der Privatkunden liefert negativen Ergebnisbeitrag

Deutschlands Sparkassen bescheinigen sich selbst gravierende Schwächen im Kerngeschäft. So liefere der Großteil der Privatkunden einen „negativen Ergebnisbeitrag“, wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungsdatum: 21. November) mit Verweis auf interne Dokumente des hauseigenen IT-Dienstleistungsanbieters Finanz Informatik (FI) berichtet.

Der Grund dafür liege auch in der schwachen Leistung der Mitarbeiter, heißt es in dem Papier. Bei der Beratung von Privatkunden etwa seien Commerzbank und Deutsche Bank deutlich besser - jene privaten Konkurrenten also, die Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon (46) gern und heftig kritisiert. Bei der Betreuung vermögender Individualkunden seien überdies noch die Mitarbeiter des Finanzvertriebs MLP sowie der Volksbanken besser.

Der Sparkassenverband DSGV nennt die Analyse bewusst überspitzt "wie bei solchen Projekten üblich". Gleichwohl steuert die Organisation gegen: Bis 2017 sollen rund 225 Millionen Euro in das Projekt "Internet-Filiale 6.0" und die IT-Plattform "OSPlus_neo" investiert werden, um in der Anlageberatung nicht noch weiter zurückzufallen.

Autor: Tim Bartz
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