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manager magazin 11/2015: RWE denkt über Beteiligungsverkäufe nach

Minderheitsbeteiligung am Netzbetreiber Amprion steht zur Disposition

Der hoch verschuldete Essener Energiekonzern RWE denkt offenbar darüber nach, weitere Unternehmensteile zu verkaufen, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Oktober). Für den Fall eines künftigen Kapitalbedarfs, etwa im Zuge der langfristigen Finanzierung der Nuklearlasten, wolle man sich zuerst von Minderheitsbeteiligungen trennen, wie etwa vom 25-Prozent-Anteil am Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion; 75 Prozent hatte RWE schon 2011 verkauft. Das habe, so das Blatt, Finanzvorstand Bernhard Günther auf einer Investorenkonferenz in London angedeutet.

Auch Regionalversorger wie die Augsburger Lechwerke (Umsatz: 2,2 Milliarden Euro) oder die Frankfurter Süwag-Gruppe (Umsatz: 2,1 Milliarden Euro) seien immer wieder Teil der Verkaufsüberlegungen gewesen, heißt es im Unternehmen. Im Frühjahr hatte RWE die Öl- und Gastochter Dea für rund fünf Milliarden Euro an die Letter-One-Gruppe des russischen Oligarchen Michail Fridman abgegeben.

Autor: Dietmar Student
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