Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Manager-Ausbildung muss radikal reformiert werden

Deutschen Unternehmen fehlt Nachwuchs / Angloamerikanisches System als Vorbild

Eine radikale Reform der deutschen Manager-Ausbildung nach angloamerikanischen Vorbild fordert Professor Gert G. Wagner von der Technischen Universität Berlin in einem Kommentar für den aktuellen Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 25.02.2003).

Der Wissenschaftsrat, dessen Mitglied Wagner ist, habe der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre an deutschen Universitäten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt: Sie sei zu praxisfern und die Studiendauer der Studenten immer noch zu lang. "Den Unternehmen hierzulande fehlt es zunehmend an gut ausgebildeten Managernachwuchs", klagt Wagner - ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Ausland. Sein Vorschlag: Angehende Manager sollten zuerst - wie ihre Konkurrenten in den USA und Großbritannien - einen Bachelorabschluss in einem Fach ihrer Wahl erwerben. Dabei würden sie lernen, "strukturiert zu denken und organisiert zu studieren", so Wagner. Dann solle eine Berufstätigkeit in einem Unternehmen folgen. Anschließend könne dann das fachspezifische Master-Studium der Business Administration (MBA) stehen, das den Management-Nachwuchs auf Führungsaufgaben vorbereite.

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