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Geiwitz steht kurz vor Einigung mit Schlecker-Familie

Insolvenzverwalter will noch im Januar Vergleich schließen / Forderungssumme liegt bei etwa 10 Millionen Euro

Der Insolvenzverwalter der Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz, steht kurz vor einem Vergleich mit der Familie Schlecker. Nach monatelangem Ringen um die Rückzahlung von Schlecker-Vermögen an die Gläubiger soll ein Treffen mit Lars und Meike Schlecker noch im Januar die Einigung bringen. Das berichtet das manager magazin in seiner kommenden Ausgabe (Erscheinungstermin: 18 Januar) unter Berufung auf die Insolvenzverwaltung. Die Forderungssumme des Insolvenzverwalters liegt dem Vernehmen nach bei etwa 10 Millionen Euro.

„Der Vergleich ist für die Gläubiger und die Familie die vernünftigste Lösung", sagte Geiwitz gegenüber manager magazin, „ein Klageverfahren würde mehrere Jahre brauchen und viel Geld verschlingen." Dennoch will Geiwitz klagen, falls die Einigung wider Erwarten doch noch scheitern sollte.

Der Insolvenzverwalter fordert Vermögen zurück, das der Firmengründer Anton Schlecker in den Jahren vor der Pleite an seine Angehörigen übertragen hatte. Dazu zählen Gelder in Millionenhöhe, die noch wenige Tage vor der Insolvenz bei einer Firma der Kinder Lars und Meike Schlecker eingegangen waren. Zuletzt stritten sich Verwalter und Familie um Details, etwa die Rückgabe von Geschenken, die Anton Schlecker seinen Enkelkindern vermacht hatte.

Die Firma Schlecker musste vor einem Jahr, am 23. Januar 2012, Insolvenz anmelden. Inzwischen ist die ehemals größte Drogeriemarktkette Europas weitgehend abgewickelt.

Autor: Simon Hage
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