manager magazin

Dresdner Bank droht erneuter Verlust

Der Dresdner Bank droht im laufenden Jahr erneut ein hoher operativer Verlust. Die angestrebte Halbierung der Risikovorsorge für Kreditausfälle auf rund eine Milliarde Euro dürfte der Allianz-Tochter nicht gelingen.

Nach internen Berechnungen wird die Risikovorsorge eher bei etwa 1,5 Milliarden Euro liegen. Damit würde auch die von Vorstandschef Bernd Fahrholz angekündigte schwarze Null im operativen Geschäft klar verfehlt. Das berichtet manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 21. Februar 2003).

Angesichts der weiterhin unbefriedigenden Entwicklung bei der Dresdner verdichten sich die Anzeichen dafür, dass die Muttergesellschaft Allianz unter ihrem künftigen Vorstandsvorsitzenden Michael Diekmann bei ihrer Frankfurter Tochter härter durchgreifen wird. Insbesondere für Bankchef Fahrholz, der den Turnaround für 2003 versprochen hatte, dürfte es nun eng werden.

Autor: Georg Jakobs
Telefon: 069/97205136

manager magazin
Kommunikation
Eva Wienke

Telefon: 040/3007-2320
Telefax: 040/3007-2959
E-Mail: Eva_Wienke@manager-magazin.de

Weitere Pressemeldungen

Der SPIEGEL wächst um 5,9 Prozent, das manager magazin legt 3,9 Prozent zu, der Harvard Business manager steigert sich um 40,1 Prozent
Mehr lesen
Gesine Braun
Gesine Braun (47) wechselt zum 1. Februar 2023 als stell­vertretende Chef­redakteurin zum Harvard Business manager. Zuletzt war sie in gleicher…
Mehr lesen