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DaimlerChrysler-Chef kritisiert Rolle des Gerichts

„Zustände wie in der Planwirtschaft“

DaimlerChrysler-Chef Jürgen E. Schrempp hat das bevorstehende Strafverfahren gegen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kritisiert. „Ich halte es für extrem problematisch, wenn ein Gericht Entscheidungen des Aufsichtsrats infrage stellt“, sagte Schrempp in einem Interview mit manager magazin (Erscheinungstermin: 24. Oktober 2003). „Wenn Staatsanwälte und Strafgerichte künftig über Vorstandsbezüge zu entscheiden haben, hätten wir Zustände wie in der Planwirtschaft.“

Dass sich viele seiner Kollegen zu für die Wirtschaft kritischen Fragen nicht öffentlich äußern, liege häufig auch am mangelnden Kampfgeist deutscher Manager, sagte Schrempp. „Die Bereitschaft und der Mut, trotz öffentlicher Kritik am eigenen Kurs festzuhalten und zu seinen Entscheidungen zu stehen, sind bei uns manchmal zu wenig ausgeprägt.“

Autor: Steffen Klusmann
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