DER SPIEGEL

Adidas-Chef Hainer: „Wir können uns diesen Komfort nicht mehr lange leisten“

Vergleich mit Niedergang des Römischen Imperiums / Kritik an genereller Offenlegung von Vorstandsgehältern

– Nach Ansicht von Herbert Hainer, Chef von Adidas-Salomon, leben die Deutschen über ihre Verhältnisse. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE fordert er ein Umdenken in der Bevölkerung und eine Reduzierung der Urlaubs- und Feiertage. „Denken Sie an die Römer. Rom war mal eine der reichsten Nationen. Aber als alle nur noch am Swimmingpool lagen und sich die Weintrauben von netten Damen in den Mund schieben ließen, war es irgendwann mit dem römischen Reich vorbei“, sagte er.

Von einer Offenlegung der Gehälter von Vorständen hält Hainer wenig. Damit soll seiner Ansicht nach nur eine neue Neid-Diskussion entfacht werden. Aus seinem eigenen Gehalt macht der Adidas-Chef dennoch kein großes Geheimnis. Gegenüber SPIEGEL ONLINE rechnet er vor, dass ein Vorstand seines Unternehmens im Schnitt 1,2 Millionen Euro verdient. „Da der Vorstandsvorsitzende immer ein wenig mehr verdient, können Sie davon ausgehen, dass ich so zwischen 1,6 und 1,8 Millionen Euro liege“, so Hainer.

Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.

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