Der amerikanische Elektroautobauer Tesla kommt bei seiner weltweiten Expansion in Deutschland vergleichsweise langsam voran. Seit das Vorzeigefahrzeug Model S im August offiziell auf den Markt gekommen ist, wurden erst 56 Autos dieses Typs zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt manager magazin online mitteilte. Davon sind 42 Wagen auf den September entfallen.
In den USA verkaufte der Hersteller im ersten Halbjahr 2013 nach eigenen Angaben im Schnitt mehr als 1500 Autos pro Monat, mehr als die deutschen Premiumhersteller mit ihren Oberklassemodellen.
Im Elektroauto-Dorado Norwegen wurden im September 2013 laut offizieller Statistik 616 Model S zugelassen. Damit war das Auto der meistzugelassene Wagen unter allen Fahrzeugen und lag noch vor dem VW Golf.
In Deutschland erreicht Tesla einen Marktanteil von knapp 8 Prozent bei Elektroautos. Höhere Zulassungszahlen verzeichneten beispielsweise der Elektro-Smart (142), der Renault Zoe (57) und der Nissan Leaf (55). Insgesamt kamen Elektroautos im September nur auf einen Marktanteil von 0,2 Prozent, allerdings bei stark steigender Tendenz.
Tesla sieht die Expansion in Europa als derzeit "größte Herausforderung" des Unternehmens, sagte Tesla-Manager Jerôme Guillen gegenüber manager magazin online. "Die Leute hier haben lange auf ihre Fahrzeuge gewartet, jetzt müssen wir die Übergabe an die Kunden weiter beschleunigen."
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