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manager magazin 12/2017: US-Fondsgigant AQR steigt ins deutsche Privatanlegergeschäft ein

Quant-Pionier attackiert europäische Fondsgesellschaften auf deren Heimatmarkt

AQR Capital Management drängt in das Geschäft mit deutschen Privatanlegern. Der laut Ranking der Zeitschrift „Institutional Investor“ zweitgrößte Hedgefonds der Welt mit mehr als 200 Milliarden Dollar Kundenkapital arbeite derzeit daran, „mehr Fondsanteilsklassen aufzulegen, um Privatinvestoren vermittelt durch Berater Zugang zu unseren Fonds zu geben“, sagte Christopher Palazzolo, Principal und Head of Business Development Europe bei AQR, dem manager magazin (Erscheinungstermin: 17. November). „Wir expandieren in die private Vermögensverwaltung in Europa, so wie wir es in den USA bereits getan haben“, kündigte Palazzolo an.

Als Pionier quantitativer, regelbasierter Investmentansätze profitiert AQR vom starken Anlegerinteresse an neuen Strategien wie dem Factor Investing, das AQR-Gründer Clifford Asness zusammen mit seinem Doktorvater Eugene Fama an der Universität Chicago entwickelte. Beim Factor Investing sollen Anleger ein Portfolio anhand von ökonomisch messbaren Risikofaktoren zusammenstellen anstatt herkömmlich mit Blick auf Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen.

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