Nachhaltig vom Keller bis zum Dach

Das SPIEGEL-Haus ist eines der größten und "grünsten" der Stadt Hamburg. Die
Fenster sind dreifach verglast, das Gebäude wird über Geothermie gekühlt und gewärmt, 70 Erdsonden in bis zu hundert Meter Tiefe regulieren die Temperatur. Ein Teil des Energiebedarfs wird durch Fotovoltaikanlagen gedeckt. Hierfür wurde das SPIEGEL-Haus 2011 als eines der ersten privaten Bauvorhaben mit dem "HafenCity Umweltzeichen Gold" ausgezeichnet. 

Das SPIEGEL-Haus: ausgezeichnet mit dem HafenCity Umweltzeichen Gold

Das "HafenCity Umwelt­zeichen Gold", mit dem es als eines der ersten privaten Bau­vor­haben aus­ge­zeichnet worden ist, bestätigt unter anderem die hohe Nach­haltig­keit und einen besonders niedrigen Energie­bedarf. Um das anspruchs­volle Umwelt­abzeichen zu erhalten, muss dem Gebäude in mindestens drei von fünf Kategorien der Gold­standard verliehen werden. Das SPIEGEL-Haus hat diesen Standard in vier Kategorien erreicht.

Gold: nachhaltiger Umgang mit energetischen Ressourcen

Der Gesamt-Primären­ergie­bedarf des Gebäudes ist mit weniger als hundert Kilo­watt­stunden pro Quadrat­meter und Jahr besonders niedrig. Dafür sorgen unter anderem drei­fach verglaste Fenster und eine thermische Bau­teil­aktivierung sowie die Nutzung von Geo­thermie, bei der 70 Erd­sonden in circa hundert Meter Tiefe einen Wärme­aus­tausch her­stellen. Auch Foto­voltaik­anlagen tragen zur Senkung des Primär­energie­bedarfs bei. In den Büros ist die Beleuchtung tages­licht- und präsenz­abhängig gestaltet.

Gold: nachhaltiger Umgang mit öffentlichen Gütern

Der Außen­bereich des Gebäudes über­zeugt durch seinen öffent­lichen Charakter. Der Platz zwischen den beiden Gebäuden sowie Teil­flächen im Erd­geschoss sind für die Öffent­lich­keit zugänglich. Um öffentliches Gut zu schonen, werden verschiedene moderne Technologien zum Wasser­sparen genutzt.

Gold: besondere Berück­sichtigung von Gesundheit und Behaglichkeit

Ein optimiertes Raum­klima­konzept und eine allergiker­gerechte Aus­stattung (zum Beispiel Pollen­filter, Verzicht auf Lösungs­mittel) sorgen für einen besonders gesund­heits­bewussten und behaglichen Komfort.

Gold: nach­haltiger Gebäude­betrieb

Der Betrieb des Gebäudes ist durch die Reduktion des Primär­energie­verbrauchs nach­haltig. Die Betriebs­prozesse werden kontinuierlich analysiert und optimiert.

Silber: Einsatz umwelt­schonender Baustoffe

Für das gesamte Gebäude wurden umwelt­freundliche Materialien mit einem hohen Anteil nach­wachsender Roh­stoffe ein­ge­setzt. So wurde beispiels­weise für die Fenster Holz verwendet, auf PVC und halogen­haltige Bau­stoffe wurde verzichtet.

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