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Mittelstandspräsident Mario Ohoven verkauft sein Unternehmen / Zukunft der Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft unklar

Mario Ohoven (58), Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, hat seine Düsseldorfer Firma, die Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft verkauft. Das meldet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe, die am Freitag erscheint. Neuer Eigentümer des Unternehmens sei eine große Immobiliengesellschaft in Berlin, gab Ohoven am 10. März vor Vertriebspartnern der Investor- und Treuhand bekannt. Weder über den Käufer noch über den Preis will Ohoven Details nennen, berichtet manager magazin weiter.

Grund für den bereits am 14. Januar vollzogenen Verkauf, mutmaßen Firmenkenner, dürften die anhaltenden juristischen Querelen der Investor- und Treuhand sein. Seit Jahren kämpft die Gesellschaft gegen enttäuschte Anleger, die bei Ohovens Finanzvertrieb Immobilien- und Medienfonds gezeichnet hatten. Einige dieser Kapitalanlagen brachten bei weitem nicht die prognostizierten Erträge. Dreimal wurde die Firma bereits zu Schadensersatz verurteilt; ein Richterspruch ist rechtskräftig. Weitere Klagen sind in Vorbereitung. Dass die Investor- und Treuhand in der Lage wäre, Forderungen, die in die Millionen gehen dürften, zu erfüllen, bezweifeln Experten.

Autor: Jonas Hetzer
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Hamburg, 16. März 2005

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