DER SPIEGEL

Sagen, was ist

Erstausgabe:
4. Januar 1947

Start von SPIEGEL.de:
25. Oktober 1994

Größe der Redaktion:
rund 500 Redakteure und Redakteur­innen,über 70 Dokumentare und Dokumentar­innen

Verkaufte Auflage:
731.692 (IVW II | 2022, inkl. e-paper)

Wöchent­liche Reich­weite Print und digital:
15 Millionen Menschen (best 4 planning 2021 III)

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Das Nachrichten-Magazin steht seit über 75 Jahren für investigativen Journalismus. Der SPIEGEL-Journalismus zeichnet sich durch gründliche Recherche und verläss­liche Qualität aus. SPIEGEL-Redakteur­innen und -Redakteure berichten un­ab­hängig von politischen, wirt­schaft­lichen, welt­an­schau­lichen, religiösen Inter­essen, sorg­fältig und wahr­haftig. Der Leit­spruch von Rudolf Augstein – „Sagen, was ist“ – ist die treibende Kraft der Redaktion. 

Die rund 500-köpfige Redaktion deckt mit ihrer Bericht­erstattung Miss­stände auf, setzt Nach­richten, sorgt für Kontext in einer komplexen Welt und ist Takt­geber in der öffent­lichen Diskussion. Sie steht für investi­gativen Journa­lismus. Die journa­list­ischen An­ge­bote, gedruckt oder digital, erreichen jede Woche über 15 Millionen Menschen. Reich­weite und publi­zistischer Anspruch machen die Marke DER SPIEGEL in der deutschen Medien­land­schaft zu einer Instanz, die großes Vertrauen genießt.

Redaktionsleitung

Steffen KlusmannFoto: David Maupile | DER SPIEGEL

Steffen Klusmann

Chefredakteur des SPIEGEL

Foto: Julian Busch | DER SPIEGEL

Clemens Höges

Chefredakteur des SPIEGEL

Melanie AmannFoto: Julian Busch | DER SPIEGEL

Melanie Amann

Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion

Thorsten DörtingFoto: Mikael Grunwaldt | DER SPIEGEL

Thorsten Dörting

Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion

Die Standards der journalistischen Arbeit beim SPIEGEL

  • SPIEGEL-Statut von 1949:
    Zwei Jahre nach der Gründung des SPIEGEL ver­öffent­licht. Ein stabiles Fundament, auf dem das Nach­richten-Magazin seinen Ruf als Qualitäts­medium gründen konnte.
     
  • SPIEGEL-Standards von 2021:
    Die Erarbeitung der SPIEGEL-Standards ist zum einen eine Reaktion auf den Fall Relotius, zum anderen eine zeit­gemäße Rück­besinnung auf die Grund­sätze, nach denen die SPIEGEL-Redaktion arbeitet. In einer Zeit, in der die Wahr­haftig­keit der Medien in Zweifel gezogen wird, ist das wichtig, um den Qualitäts­journalismus zu verteidigen.
     
  • Standards für stiftungs­finanzierte redaktionelle Projekte:
    Diese Standards ermöglichen durch ein klares Set an Regeln und Kriterien eine Zusammen­arbeit mit Stiftungen, stellen ein hohes Maß an Trans­parenz über diese Projekte nach innen wie außen her, und klären, unter welchen Bedingungen Projekte mit Stiftungen in Frage kommen oder aus­ge­schlossen sind.
     
  • Standards für Anzeigen, kommerzielle Partner­schaften und Dritt­mittel-Förderungen:
    Um jederzeit die journa­listische Unab­hängig­keit unserer Titel zu garantieren und keinen Ein­fluss auf unsere Bericht­erstattung zu­zulassen, ist ein trans­parenter Umgang mit unseren Geschäfts­modellen essentiell. Die Rahmen­bedingungen legen diese Standards fest. Wichtigste Prämisse für bereits prakti­zierte und künftigen Werbe- und Partner­modelle: Es darf grund­sätzlich keinen Einfluss von Unter­nehmen, Partnern und Stiftungen auf Inhalte unserer Bericht­erstattung geben. Für Werbe­kunden, Kooperations­partner oder Geld­geber gibt es keinen Anspruch auf redaktionelle Erwähnung.

Rund 30 Redaktionsvertretungen in Deutschland und der Welt

Die SPIEGEL-Dokumentation

Die rund 70 Mitarbeiter:innen der SPIEGEL-Dokumentation unterstützen die Redaktion bei der Recherche und prüfen die fertigen Artikel. Hauptaufgabe der Dokumentation ist die Verifikation, das Fact-Checking. Es werden grundsätzlich alle Fakten und Tatsachenbehauptungen, also zum Beispiel Namensschreibweisen, geografische Angaben, Zahlen, die Verwendung von Fachbegriffen und Maßeinheiten, hinterfragt. Ein besonderes Augenmerk gilt der Hauptthese beziehungsweise den Kernaussagen eines Artikels. Die Bilddokumentation verifiziert insbesondere bei Magazingeschichten die Bildinhalte, den Aufnahmeort und -zeitpunkt jedes verwendeten Fotos, die Bildunterschrift und den thematischen Bezug zum Text.